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Verkehrserziehung leicht gemacht

Das richtige Verhalten im Straßenverkehr muss Ihr Kind immer und immer wieder üben, bis es ihm in Fleisch und Blut übergegangen ist. Besonders wichtig ist dabei ist Ihr gutes Vorbild, denn Kinder lernen vieles durch Nachahmung ihrer Eltern.

  1. Wecken Sie von Anfang an das Interesse an der Verkehrserziehung durch kindgerechte und sachlich korrekte Bilderbücher (siehe auch heutiges Buch der Woche).
  2. Erklären Sie Ihrem Kind, dass schubsen, (einem Ball) nachlaufen und raufen auf der Straße gefährlich ist. Ihr Kind muss deshalb genau wissen, an welchen Orten es gefahrlos spielen kann.
  3. Wenn Sie mit Ihrem Kind unterwegs sind, sollten Sie betont deutlich und langsam demonstrieren, wie man sich richtig verhält. Auch wenn Sie selbst denken, dass Sie manchmal „überdeutlich“ und „übertrieben“ handeln, ist es für Ihr Kind gerade richtig. Denn was Sie mit einem schnellen Blick erfassen können, bedeutet für Ihr Kind oft noch große Mühe.
  4. Lassen Sie Ihr Kind die Geschwindigkeit von Autos schätzen. So bekommt es ein Gefühl für die Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge.
  5. Üben Sie bei jeder Gelegenheit und nutzen Sie dazu die täglichen Wege, z. B. zum Einkaufen oder zum Spielplatz. Beginnen Sie mit Ihrer Verkehrserziehung so früh wie möglich, am besten, sobald Ihr Kind gelernt hat, an der Hand zu gehen.
  6. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man richtig nach dem fahrenden Verkehr Ausschau hält. Kleinkinder konzentrieren sich häufig nicht auf den Verkehr auf der Straße. Ihre Aufmerksamkeit wird leicht von anderen Leuten oder Dingen wie z. B. parkenden Autos abgelenkt. Daher sollten Sie Ihr Kind genau fragen, was es sieht.
  7. Erklären Sie Ihrem Kind, was ein Autofahrer von ihm sehen kann. Ihrem Kind sollte bewusst sein, dass es zwischen Sträuchern, parkenden Autos oder hinter anderen Hindernissen nicht zu sehen ist, und die Autofahrer somit nicht mit ihm rechnen.
  8. Weisen Sie Ihr Kind auf Zeichen anderer Verkehrsteilnehmer hin (z. B. Blinken eines Autos oder Handzeichen abbiegender Radfahrer)
  9. Schärfen Sie Ihrem Kind ein, Straßen möglichst an gesicherten Überwegen (Ampeln, Zebrastreifen) zu überqueren. Falls dies nicht möglich ist, sollten freie Stellen gesucht werden, an denen keine parkenden Autos oder Büsche die Sicht versperren. Stark befahrene Straßen sollte es am besten meiden.
  10. Besprechen Sie, was Ihr Kind an einer Ampel oder einem Zebrastreifen beachten muss. Es sollte Blickkontakt mit den Fahrern herannahender Fahrzeuge aufnehmen und ein Handzeichen geben, damit der Fahrer erkennen kann, dass es die Strasse überqueren will. Erklären Sie ihm, dass sich leider nicht alle Fahrer so verhalten, wie es zu erwarten wäre. Es darf deshalb erst dann hinüber gehen, wenn alle Autos bereits stehen.
  11. Zeigen Sie Ihrem Kind den sichersten Weg zu seinem Freund, zum Kindergarten oder zur Schule. Üben Sie diesen Weg mit ihm ein und zeigen Sie ihm für jeden dieser Wege ganz genau, an welcher Stelle es die Straße am sichersten überqueren kann.
  12. Es genügt nicht, eine neue Übung lediglich einmal durchzuführen. Genauso falsch wäre aber auch die ständige Wiederholung immer desselben Ablaufes. Sinnvoll ist kurzes, aber häufiges Üben mit vielen kleinen Änderungen, damit Ihr Kind Spaß an der Sache hat.
  13. Oft verhält sich ein Kind schon nach ein paar Mal Üben korrekt. Aber Vorsicht: Die Übungssituation ist noch keine echte Bewährungsprobe. Begleiten Sie Ihr Kind so lange, bis es sicher ist. Bleiben Sie dabei in Ihrem Verhalten konsequent und machen Sie alles möglichst korrekt vor.

Quelle: Dr. Schmelz